Wohnpolitik

Kanton: Kein Rat für Mieter

Die Mehrheit des Kantonsrats hat kein offenes Ohr für die 400'000 Mieterinnen und Mieter und lehnt die beiden MV-Initiativen "Transparente Mieten" und "Rechtsschutz für alle" ab.  Der Kanton Zürich soll keine flankierenden Massnahmen ergreifen, um die seit Einführung der Personenfreizügigkeit rasant steigenden Mieten zu dämpfen und die Welle von Luxussanierungen zu bremsen.

Erklärungen des Initiativkomitees zu den beiden Initiativen und Medienmitteilung des MV zum Nein des Kantonsrats.

Artikel Tagesanzeiger vom Montag 21. Mai 2012

Mehr zu den Initiativen des MV: www.mieterschutz-inklusive.ch

Mehr zu Wohnpolitik


MV News


Corine Mauch an GV – Appell an CVP und BDP

Vor 150 Gästen stellte sich die Zürcher Stadtpräsidentin am Donnerstagabend den Fragen des MV. Der Stadtrat fordere private Vermieter dazu auf, die soziale Durchmischung in der Stadt zu erhalten, so Mauch. Im Anschluss wurden Christine Seidler und Sabine von Fischer neu in den Vorstand gewählt. Gemeinsam wurde eine Resolution beschlossen, welche die Mitteparteien dazu aufruft, sich hinter die Initiative "Rechtsschutz für alle" zu stellen, oder mindestens den Gegenvorschlag anzunehmen.

Medienmitteilung zur GV

Jahresbericht 2011


Zügeltermin: Das sollten Sie beachten

Wer beim Umzug die wichtigsten Regeln beachtet, spart Geld und Ärger. Die wichtigsten Informationen finden Sie online (Wohnungsabgabe, Checkliste Umzug, Infos zum Aus- und Einzug). Wer Mitglied des MV ist, kann weitere Fragen von unseren Rechtsexperten der Mail Beratung beantworten lassen.

Missbräuchliche Anfangsmieten: Wehren Sie sich! Oft ist ein Umzug mit einem happigen Miet-Aufschlag verbunden. Fragen Sie die Vormieterin wie viel sie bezahlt hat und informieren Sie auch den Nachmieter über ihren alten Mietzins  (Formular Anfangsmietzins). Wenn die Miete erhöht worden ist, können Sie den Anfangsmietzins innert 30 Tagen nach Einzug bei der Schlichtungsbehörde anfechten. Unsere Rechtsberater erklären Ihnen das Verfahren und informieren Sie über ihre Chancen (Termin vereinbaren: Tel 044 296 90 25)



Winterthur: Übergabe der Unterschriften

Heute Mittwoch um 13.30Uhr sind dem Winterthurer Stadtpräsident Ernst Wohlwend vor dem Stadthaus die Unterschriften für die Volksinitiative „Stiftung für bezahlbaren Wohn- und Gewerberaum“ überreicht worden. Der MV Zürich und die Kollegen/-innen der Geschäftsstelle Winterthur haben sich für die Initiative ins Zeug gelegt.

Binnen kürzester Zeit sind für den nicht-spekulativen und nicht rendite-orientierten Bau von Wohn- und Gewerberaum fast doppelt so viele Unterschriften zusammen gekommen als nötig gewesen wären.
Zu den Initianten gehören nebst dem MV auch die Winterthurer SP, die Grünen und die EVP.

Medienmitteilung vom 14.3.2012



Kassensturz: Mieter pauschal abgewimmelt

Der Kassensturz berichtet, wie Vermieter Senkungsbegehren mit undurchsichtigen Argumenten abwimmeln. Die Renner bei den Ausflüchten sind ungenügende Renditen oder Orts- und Quartierüblichkeit. In beiden Fällen liegt die Beweislast beim Vermieter. 

Richtig ist, dass Verwaltungen Teuerung oder gesteigerten Betriebs- und Unterhaltskosten verrechnen dürfen. Solche Unterhaltskosten müssen aber belegt werden. Wenn die Verwaltung keine nachvollziehbare Begründung liefert oder gar nicht antwortet, können Mieterinnen und Mieter eine Senkungsklage (Musterbrief) bei der Schlichtungsbehörde einreichen. Das Verfahren ist kostenlos. Der MV berät Sie dabei gerne.

Video-Beitrag Kassensturz vom 17. Jan. 2012
Kassensturz Experten-Chat



Senkungsbegehren: Antwort der Verwaltung

Verwaltungen sind verpflichtet, Ihnen innert 30 Tagen eine Antwort auf Ihr Senkungsbegehren zu geben.

Es kann sein, dass Ihre Vermieterin die Senkung nicht oder nur zum Teil weitergibt, aufgrund von Teuerung oder gesteigerten Betriebs- und Unterhaltskosten. Möglicherweise sind diese Einwände nur vorgeschoben. Mitglieder können die Antwort der Verwaltung mit den anderen Dokumenten dem MV zur Prüfung schicken.

Sind Sie mit der Antwort nicht einverstanden oder wenn eine Antwort ganz ausstehend, kann es sinnvoll sein, bei Ihrer lokalen Schlichtungsbehörde eine Senkungsklage (Musterbrief Senkungsklage) einzureichen. Lassen Sie sich dafür beim MV beraten.


Winterthur soll Wohnstadt für alle bleiben!

Immer mehr Winterthurerinnen und Winterthurer haben Schwierigkeiten eine Wohnung zu finden, welche für sie finanziell tragbar ist. Die unaufhörlich steigenden Miet- und Immobilienpreise sind nicht nur Gift für die Wirtschaft, sie beeinflussen auch die Zusammensetzung der Bevölkerung in den Quartieren. Eine gute Durchmischung ist jedoch Voraussetzung für eine funktionierende und lebenswerte Stadt. Deshalb unterstützt auch der Mieterinnen- und Mieterverband zusammen mit der SP, den Grünen und der EVP die Initiative, welche mit einer Stiftung in Winterthur preiswerten Wohn- und Gewerberaum erhalten und schaffen will.

Medienmitteilung MV
Artikel Landbote


75,9% sagten Ja

Drei von vier Zürcherinnnen und Zürcher wollten den gemeinnützigen Wohnungsbau stärken. Sie sagten ja zum wohnpolitischen Grundsatzartikel, obwohl die Immobilienverbände diesen als "Wahnsinn" bezeichnet haben. Das Abstimmungsresultat ist ein Auftrag an die Politik, neue Instrumente zur Förderung des nichtspekulativen Wohnungsbaus einzusetzen.

Nach dem Ja. Die Forderungen der BefürworterInnen
Mehr Infos zur Abstimmungsvorlage


Wohnungsnot: Regierungsrat will nichts tun

Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat, die beiden Volksinitiativen des Mieterinnen- und Mieterverbandes Zürich (Transparente Mieten und Rechtsschutz für alle) ohne Gegenvorschlag abzulehnen. Der Regierung sieht keine Notwendigkeit, Mieterinnen und Mieter vor Missbräuchen und vor übersetzten Marktpreisen zu schützen.

Stellungnahme zu den Anträgen des Regierungsrats

Mehr Informationen zu den Initiativen finden Sie hier:
Homepage Mieterschutz-inklusive


Keine Umzonung ohne Gegenleistung!

Auch in Wädenswil: Wohnen für Alle, statt Luxus für Wenige.

Ein doppeltes Nein der Wädenswiler/-innen zu Umzonung und Gestaltungsplan Tiefenhof.

Medienmitteilung vom 24.8.2011
 Abstimmungsflyer
 Artikel in der Zürichsee Zeitung 5.9.2011


Wie der Markt die Preise regelt

Vorher 1'700 Franken, nachher 3'800 Franken. Eine Mieterin hat dem MV mitgeteilt, wie der Wohnungsmarkt die Mietpreise regelt.

Ein Beispiel aus dem Stadtzürcher Kreis 4.
Kommentar zur Avenir Suisse Studie



Initiativen sind zustande gekommen

Der Mieterinnen und Mieterverband Zürich hat heute seine beiden kantonalen Volksinitiativen «Rechtsschutz für alle» (Mietgericht gebührenfrei) und «Transparente Mieten» (Offenlegung von Anpassungen bei Neuvermietung) mit 7148 beziehungsweise 7447 Unterschriften eingereicht. Der MV Zürich hat bei der Einreichung gegen den sich mit der Einführung der neuen Zivilprozessordnung (ZPO) abzeichnenden Abbau des Sozialschutzes im mietgerichtlichen Verfahren protestiert.
Am 6. Mai 2011 wurde das Zustandekommen der beiden Initiativen bestätigt.
Medienmitteilung vom 8.3.2011
Bilder der Übergabe

Mehr Informationen zu den Initiativen finden Sie hier:
Homepage Mieterschutz-inklusive


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