
Ein Meilenstein für alle Mieterinnen und Mieter in der Schweiz: Die Mietpreisinitiative ist eingereicht. Foto: MVS
23.06.2026
140'048 Unterschriften zum Schutz vor missbräuchlichen Mieten
Der Mieterinnen- und Mieterverband hat die Mietpreis-Initiative eingereicht. Jetzt sind Bundesrat und Parlament am Zug.
Heute haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht: Gemeinsam konnten wir 140'048 Unterschriften für die Mietpreis-Initiative bei der Bundeskanzlei einreichen.
Die Mietpreis-Initiative verlangt etwas Selbstverständliches: Immobilien-Konzerne sollen sich endlich an das geltende Gesetz halten.
Das verlangt die Mietpreis-Initiative
- Mieten dürfen gemäss Verfassung und Gesetz heute schon nicht beliebig hoch sein. Die gesetzlich definierte Kostenmiete ist endlich durchzusetzen: Mieten dürfen die Kosten einer Liegenschaft inklusive der maximal erlaubten Rendite (aktuell 3,25%) nicht überschreiten.
- Nur die regelmässige Überprüfung der Mieten stellt sicher, dass die Immobilien-Konzerne sich an das Gesetz halten.
Die Initiative richtet sich nicht gegen Vermietende, die sich an die geltenden Regeln halten: Wer keine missbräuchlichen Mieten verlangt, hat nichts zu befürchten. Es geht um jene, die das geltende Mietrecht missachten und mit überhöhten Mieten ihre Renditen maximieren.
Mit der Einreichung der 140'048 Unterschriften ist die Mietpreis-Initiative bereit für die nächste Phase. Nun sind die Bundeskanzlei und anschliessend Bundesrat und Parlament am Zug.
