
Im Juni haben wir unsere Mietpreis-Initiative eingereicht, mit 140'048 Unterschriften für tiefere Mieten. Jetzt hat der Bundesrat mit einem Skandalentscheid darauf geantwortet: Er hat entschieden, unsere schon überrissenen Mieten weither in die Höhe zu treiben, statt die Mieterinnen und Mieter endlich zu entlasten.
Das dürfen wir nicht zulassen. Deshalb haben wir einen dringenden Appell an den Bundesrat gestartet.
Mieterinnen und Mieter wehren sich gegen die Mietpreis-Bombe von Bundesrat Parmelin
Der Bundesrat hat am Freitag angekündigt, wie er auf die Mietpreis-Initiative antworten will. Er will die Obergrenze für die Gewinne der Vermieterschaft aufheben und die Mieten stärker an die Teuerung binden. Beides treibt die Mieten in die Höhe. Der Mieterinnen- und Mieterverband Schweiz ruft deshalb die Mieterinnen und Mieter dazu auf, den Appell zu unterzeichnen. 140'048 Menschen haben unsere Initiative unterschrieben, weil sie zu viel Miete zahlen. Der Bundesrat antwortet ihnen mit höheren Mieten. Diesen Skandal-Entscheid gegen die Mieterinnen und Mieter muss gestoppt werden.
Mehrheit der Bevölkerung leidet heute schon unter zu hohen Mieten
60 Prozent der Bevölkerung in der Schweiz wohnen zur Miete. Fällt die Obergrenze für die Gewinne, gehen die Mietpreise weiter durch die Decke. Und werden die Mieten stärker an die Teuerung gebunden, steigt die Miete, sobald Lebensmittel oder Gesundheitskosten teurer werde.