09.07.2020, 19:00
in Via Zoom -
MV-Veranstaltungen

Elektronische GV Mieterinnen- und Mieterverband Zürich, Regionalgruppe Stadt Zürich

100'000 Einwohner*innen mehr in der Stadt Zürich bis 2040 – wie soll das gehen? Neben dem offiziellen Teil der GV möchten wir uns an diesem Abend mit der aktuellen Diskussion um den kommunalen Richtplan befassen.

Wann & Wo

Donnerstag, 9. Juli 2020, 19 Uhr, online via Zoom-Webinar

Programm

19.00 Uhr: GV mit folgenden Traktanden

  1. Protokoll der Generalversammlung vom 20. Juni 2019
  2. Jahresbericht
  3. Jahresrechnung und Revisionsbericht
  4. Wahlen (Vorstand und Präsidentin)
  5. Verschiedenes


19.30 Uhr: Einführung und kritische Betrachtung zur aktuellen Richtplandiskussion mit

  • Walter Angst, Leiter Kommunikation MV Zürich
  • Christina Schiller, Gemeinderätin AL

Zum kommunalen Richtplan

Zürich wächst. Bis 2040 könnten Szenarien zufolge etwa 520‘000 Personen innerhalb der Stadtgrenzen wohnen, und auch die Zahl der Arbeitsplätze wird entsprechend zunehmen.

Der Stadtrat hat 2018 den Entwurf für einen kommunalen Richtplan vorgelegt. Dieser solle dort ansetzen, wo die Themen des regionalen Richtplans auf der Gemeindeebene konkretisiert und ergänzt werden sollen. Er zeige auf, wie die Anforderungen an eine qualitätsvolle räumliche Entwicklung vor dem Hintergrund des anhaltenden Bevölkerungswachstums erfüllt werden könnten. 

Zum Richtplan konnte in einem ersten Schritt in einem Einwendungsverfahren Stellung genommen werden. Auch der Mieterinnen- und Mieterverband Zürich hat diese Gelegenheit genutzt (Link dazu weiter unten). Er legte dabei sein Augenmerk neben den allgemeinen Einwendungen für die Verdichtung der Gebiete und Ofenlegung der Gestaltungspläne vor allem auch auf die Fragen der sozialverträglichen räumlichen Entwicklungen und forderte insbesondere, dass das Angebot an preisgünstigen Wohnungen erhalten und verbessert werden muss.

Im Moment wird der Richtplan in einer gemeinderätlichen Spezialkommission intensiv diskutiert. Voraussichtlich im nächsten Frühjahr folgt die Diskussion im Gemeinderat. Diese Planung geht uns alle an. Wir müssen uns informieren und dran bleiben.