Positionen
Was will der Mieterinnen- und Mieterverband Schweiz?
Hier finden Sie Stellungnahmen, Positionspapiere, Studien und Vernehmlassungen.
Der Mieterinnen- und Mieterverband Schweiz (MVS) lehnt den angekündigten Gegenvorschlag des Bundesrats zur Mietpreis-Initiative kategorisch ab. Er würde die Mieten weiter erhöhen, statt die Mietenden zu entlasten, und damit das Gegenteil dessen bewirken, was die Mietpreis-Initiative verlangt. Die Generalversammlung MV fordert den Bundesrat auf, seine Pläne zurückzuziehen. In einer dringlichen Resolution ziehen sie klare rote Linien: Ein Gegenvorschlag muss auf der Kostenmiete und einer automatischen, regelmässigen Überprüfung der Mietzinse beruhen. Nur so lässt sich die Mietpreis-Krise entschärfen.
Der MVS verlangt, dass die Erneuerung von Wohnraum mit dem Erhalt bezahlbarer Wohnungen und dem Schutz der Mietenden einhergeht. Sanierungen dürfen nicht als Vorwand dienen, um Mietverhältnisse aufzulösen und Renditen zu maximieren. Die Resolution umfasst neun Forderungen an Bund, Kantone und Gemeinden, um Massenkündigungen zu verhindern und die Wohnsicherheit zu stärken.
Der MV Schweiz unterstützt das Ziel der Vorlage und begrüsst die Anerkennung eines Anspruchs auf Zugang zur Ladeinfrastruktur für Mietende. Er fordert jedoch, dass der Rahmen für die Kostenüberwälzung präzisiert wird, damit dieser Anspruch nicht zu unverhältnismässigen Belastungen für die Mietenden führt, insbesondere für jene ohne Elektrofahrzeug.
Zum heutigen internationalen Tag der Mieterinnen und Mieter zeigt der Mieterinnen- und Mieterverband Schweiz mit diesem Dossier, wie stark sich die Mietpreiskrise zuspitzt. Auch der internationale Mieterverband IUT (International Union of Tenants) ruft dazu auf, die Probleme der Mieterinnen und Mieter entschlossener anzugehen. Die Schweiz ist ein Mieterland: Kein anderes Land in Europa hat verhältnismässig mehr Mieterinnen und Mieter. Doch die Mietbelastung wird immer grösser; In zwanzig Jahren sind die Mieten in der Schweiz um 32 Prozent gestiegen. 79 Prozent der Mieterinnen und Mieter halten laut der neusten Sotomo-Umfrage im Auftrag des Bundes die Lage auf dem Wohnungsmarkt an ihrem Wohnort für besorgniserregend.
Der Mieterinnen- und Mieterverband Schweiz (MVS) begrüsst die Revision der Lex Koller ausdrücklich. Die Aufweichungen haben Milliarden an ausländischem Kapital in den Immobilienmarkt gespült und die Preise und Mieten hochgetrieben.
Vernehmlassungsantwort des Mieterinnen- und Mieterverbands zur Teilrevision der VMWG.
Über 34'000 Mieterinnen und Mieter haben zwischen Januar und März 2026 am Miet-Barometer des Mieterinnen- und Mieterverbands teilgenommen. In zwei von fünf Haushalten frisst die Miete mindestens dreissig Prozent des Einkommens, mehr als zwei Drittel haben ihre letzte Wohnungssuche als schwierig erlebt, und das in allen Landesteilen gleichermassen.
Der MVS lehnt die Pläne zur Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung und Zweitwohnungssteuer ab.
Konsultationsantwort des Mieterinnen- und Mieterverbands zu den beiden parlamentarischen Initiativen Egloff «Für Treu und Glauben im Mietrecht. Anfechtung des Anfangsmietzinses nur bei Notlage des Mieters» und «Beweisbare Kriterien für die Orts- und Quartierüblichkeit».
Für die Zeit zwischen 2006 und 2023 wird die folgende Frage gestellt: Wie hätten sich die Mieten in der Schweiz seit 2006 entwickeln sollen, wenn allein die gemäss geltendem Mietrecht relevanten Kostenfaktoren berücksichtigt werden
Im Auftrag des Mieterinnen- und Mieterverbands (MV) befragte Sotomo im Herbst 2021 mehr als 18000 Mieter*innen zu ihrer Mietsituation, ihren Erfahrungen auf dem Wohnungsmarkt und ihren wohnpolitischen Anliegen. Dies sind die Ergebnisse.
Sessionsvorschau
Der Mieterinnen- und Mieterverband nimmt vor jeder Session des Schweizer Parlaments Stellung zu den traktandierten Geschäften, die die Themen Mieten und Wohnen betreffen. In der Sessionsvorschau beleuchtet der MV die relevanten Geschäfte und gibt dazu Handlungsempfehlungen ab. Zu den Sessionsvorschauen.