Die Bausparbefürworter rund um den langjährigen Präsidenten des kantonalen Hauseigentümerverbandes H.R. Gysin sowie den Finanzdirektor Adrian Ballmer versuchten im Abstimmungskampf verzweifelt, das Baselbieter Bausparen als Erfolg zu verkaufen. Doch beide waren nicht in der Lage, den konkreten Nachweis eines Erfolges zu erbringen. Ihre steten Beteuerungen erwiesen sich als plumpe Abstimmungspropaganda.
So erfolgreich das Resultat auf eidgenössischer Ebene, so erfolgreich auch der kantonale Ausgang. Auch wenn es hier nicht zu einer Nein-Mehrheit reichte: Der hohe Anteil der Gegnerinnen und Gegner stellt für viele Betrachter die eigentliche Überraschung dar. Im bevölkerungsreichen Bezirk Arlesheim erfolgte die Zustimmung mit 50,41% nur hauchdünn. In Birsfelden, einem Ort mit starker MV Verankerung und vielen Mieterauseinandersetzungen, war gar eine Ablehnung durch 63,7% aller Stimmenden zu verzeichnen.
Seinen guten Teil zu diesem erfreulichen Ausgang hat sicher auch das Baselbieter Komitee "Nein zu den Bausparinitiativen" beigetragen, welches auf Bestreben des MV BL gebildet wurde. Zu den Erstunterzeichnern gehörten Ständerat Claude Janiak, die Nationalrätinnen Susanne Leutenegger Oberholzer und Maya Graf, verschiedene Landrätinnen und Landräte sowie aktive MV Mitglieder
>> Unterlagen zur Medienorientierung vom 13. 02. 2012
>> Berichterstattung zur Medienorientierung vom 13.02. 2012
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